Photos:  Action Concept (SFX)  &  LunatX (Indoor)
Hannibal - Gletscherschauspiel in Sölden (Österreich) - 2005

Für die Performance Hannibal arbeitete die Firma Pyrovision eine Reihe von pyrotechnischen Effekte aus, die in ihrer Größe und Ausführung so einzigartig sind wie das Gletscherschauspiel selbst.


Dabei stehen nicht die bunten Sterne eines Großfeuerwerks im Vordergrund, sondern spezielle Pyrotechnik, die auf das Ambiente des Gletschers und die Atmosphäre der jeweiligen Szenen ausgelegt und abgestimmt ist.

Dies ist das höchstgelegene uns bekannte Feuerwerk überhaupt.

Nicht nur die Kälte, intensive Sonneneinstrahlung und schnell wechselnde Wettersituationen machen dem Team zu schaffen. In einer knappen Woche Aufbauzeit kämpfen acht Pyrotechniker gegen die erschwerten Witterungsverhältnisse. Die Fortbewegung auf einer der größten Bühnen der Welt erfolgt zu Fuß, per Ski oder Pistenraupe und benötigt sehr viel Zeit.
Auf einer Gesamtlänge von über einem Kilometer wird das Schlußfeuerwerk von 40 Stellen simultan gezündet.
Auf die Sekunde genau steigen 200 Feuerwerkskörper in dieser Schlußszene über den Gletscher in den Himmel.
Hierfür benötigt man ein Zündsystem, das diesen extremen Anforderungen gewachsen ist.
Bei der Attentat-Szene taucht ein 30 Meter hoher Feuerball die Szenerie in ein grellgelbes Licht. Explosionen, Leucht-Effekte, Feuerbälle und Rauch werden durch pyrotechnische Effekte wirkungsvoll in verschiedenen Szenen eingesetzt.
Fallschirmspringer, Paraglider, Motocross- und Skidoofahrer, Pistengeräte etc. werden als Darsteller mit Pyrotechnischen Effekten ausgestattet, welche dann mit dem Funkzündsystem synchron gezündet werden.