Photos:  Action Concept (SFX)  &  LunatX (Indoor)
Sicherheit und Zuverlässigkeit

Kennen Sie das:
Sie haben sich ein Funkthermometer, funkgesteuerte Steckdosen oder irgend eine andere (billige) Funkfernsteuerung
gekauft und manchmal funktioniert das Gerät einfach nicht oder nur ab und zu oder nicht besonders weit, oder...

Bei einer Funkzündanlage möchten Sie das sicher nicht erleben, deshalb haben wir hier zusammengestellt wodurch
sich unsere Systeme in diesem Bereich von Mitbewerbern unterscheiden.

Die Kombination der folgenden Qualitätsmerkmale sind hauptverantwortlich für die hohe Sicherheit und Zuverlässigkeit der Galaxis Funkzündanlagen:



Galaxis

Andere

Modulationsart

FM = Frequenzmodulation

Amplituden-Modulation ist wesentlich störanfälliger. Funkübertragungsstrecken mit dieser Modulationsart sind sehr billig herzustellen.

Modulationsbreite

Schmalband, nur +/- 3 kHz

Je breitbandiger ein System ist, desto mehr Daten können pro Zeiteinheit übertragen werden aber desto anfälliger wird die Übertragung auch für Störungen. Daher lassen sich manche breitbandige Systeme leicht durch Mobiltelefone oder andere Sender, die in der Nähe betrieben werden, stören. Oftmals führen auch ungenügend steilflankige Filter zu geringer Störfestigkeit.

Manche Funkzündanlagen sind aufgrund Ihrer Systemarchitektur auf eine breitbandige Übertragungsstrecke sogar angewiesen. Etwa nach dem Motto 'was man sonst an seriellen Daten über ein Kabel schickt, das übertragen wir auch per Funk(modem)'.

Fertige Funkmodems sind in den allermeisten Fällen breitbandige Systeme, weil die typischen Nutzer z.B. zwischen mehreren PCs möglichst viele Daten in kurzer Zeit austauschen möchten.

Breitbandige Systeme lassen sich viel billiger herzustellen, weil die frequenzbestimmenden Bauteile und Filter nicht so eng toleriert sein müssen.

Frequenzbereich

433/434 MHz

Andere mögliche Frequenzbänder:

27 MHz: atmosphärische Störungen, CB-Funk, Modellbaufernsteuerungen, sehr große und lange Antennen notwendig

40 MHz: atmosphärische Störungen, Modellbaufernsteuerungen, sehr große und lange Antennen notwendig

868 MHz: wenig verfügbare Kanäle, vom Gesetzgeber ungünstig reguliert, hier beginnt schon eine ungünstige Ausbreitungscharakteristik (quasioptische Ausbreitung)

2,4 GHz: hier findet man das breitbandige W-LAN und Audio/Videoübertragungssysteme mit den durch die quasioptische Ausbreitungscharakteristik bedingten Problemen: viele Auslöschungen durch Reflektionen, alle 15 cm hat man vollkommen andere Bedingungen, scheinbar gute Verbindungen kommen bei geringsten Veränderungen plötzlich nicht mehr zustande

5,0 GHz: High-Speed-W-LAN, siehe 2,4 GHz

Anzahl der Funkkanäle

Profi-Serie: 32 Kanäle
Advanced-Serie: 70 Kanäle

Die Anzahl der Funkkanäle hat keine so große Relevanz. Allerdings ist es unpraktisch, wenn nur wenige Kanäle zur Verfügung stehen für den Fall, daß mehrere Anlagen parallel betrieben werden sollen.

Sendeleistung

Standard: 10 mW, höhere Sendeleistung auf Anfrage

Eine Erhöhung der Sendeleistung erfordert die Frequenzzuteilung und Genehmigung durch die Behörden des jeweiligen Bundeslandes. Die Beantragung ist mit einmaligen und laufenden Gebühren verbunden.

Die Bedeutung der Sendeleistung wird eventuell überbewertet. Eine gute Antenne ist der beste Verstärker, denn um die Reichweite zu verdoppeln muß man die Sendeleistung vervierfachen.

Empfängerprinzip

Doppel-Superhet

Einfachere Empfängerprinzipien haben eine geringere Selektivität (Kanaltrennung) und schlechtere Empfangseigenschaften. Natürlich läßt sich auch hier Geld auf Kosten der Qualität einsparen.

Maßnahmen zur Regelung der Signalverstärkung im Empfänger

hervorragende AGC-Schaltung

'AGC' = 'Automatic Gain Control',
also 'Automatische Verstärkungsregelung'

Verzichtet man auf diese Maßnahme oder wird eine schlechte AGC-Schaltung eingesetzt, hat das z.B. zur Folge, daß man sich mit dem Sender nicht zu nahe an den Empfänger annähern darf, weil sonst der Signalweg zugesteuert wird und keine Übertragung mehr stattfindet. Wir wissen von Zündanlagen, bei denen man deshalb einen Mindestabstand von einigen Metern einhalten muß.

Eigenes Übertragungsprotokoll

Ja

Die Verwendung fertiger Coder/Encoder-Chips, wie sie weltweit in unvorstellbar hohen Stückzahlen hergestellt werden, stellt eine schnelle Lösung dar und birgt die potentielle Gefahr der ungewollten Auslösung, weil ein anderer Anwender bei seiner Fernsteuerung (z.B. Garagentorsender) zufällig den gleichen Code eingestellt haben könnte.

Einzigartiger Anlagencode für jeden Kunden

Ja

Wenn der Kunde den Anlagencode selbst einstellen kann, weiß man nie wer evtl. mit dem gleichen Anlagencode arbeitet. Wieder eine potentielle Gefahr der ungewollten Auslösung.

CRC-Prüfsumme
"CRC" = Cyclic Redundancy Check,
Zyklische Redundanzprüfung

Ja, 40 Bit + Manchester-Coding

Normale Prüfsummen bieten viel geringere Sicherheit.

Zulassungen, Richtlinien, Normen

Anmelde- und gebührenfrei in vielen Ländern,
CE, VDE,
EN 300 220-3
EN 301-489-3
EN 60950
1999/5/EG (R&TTE)


Präzision des Abspielgerätes für die Musik bei Pyromusicals

PFE Profi Audio
+/- 30 ppm (+/- 0,003 %)

Unser quarzgenaues Abspielgerät bietet Ihnen höchste Synchronität beim Zusammenspiel von Feuerwerk und Musik.

Selbst wenn handelsübliche Marken-CD-Player eingesetzt werden, beträgt der zeitliche Fehler durch ungenaue taktgebende Bauteile schnell eine Sekunde und mehr. Besonders am Ende, nach einigen Minuten Spielzeit, bewirkt dieser Zeitfehler einem deutlichen Versatz.

Das menschliche Gehör nimmt die leicht unterschiedlichen Abspielgeschwindigkeiten nicht als Tonhöhenänderung war. Deshalb besteht für die Hersteller der Audiogeräte keine Notwendigkeit, präzisere und damit teurere Bauteile einzusetzen. Statt hochwertiger Quarze kommen also oft ungenauere keramische Resonatoren zum Einsatz.

Fertige Audio-Baugruppen z.B. für MP3, wie sie manchmal in Zündsysteme integriert werden, führen oft zum gleichen Problem.



Weitere Merkmale unserer Systeme:

Die Funkübertragung findet im ISM-Band statt. Auf diesem Frequenzbereich werden hauptsächlich Geräte betrieben, welche digitale Daten seriell übertragen.  Die Baugruppen finden Anwendung in der Industrie-, Sicherheits- und Medizintechnik. Gerade in diesen Bereichen ist eine hohe Übertragungssicherheit gefordert.

Auch andere Benutzer findet man auf diesem Frequenzbereich, wie etwa die Sender von drahtlosen Garagentoröffnern oder drahtlose Fernsteuersender. Diese Massenprodukte arbeiten meistens auf 433,92 MHz. Diese Frequenz wird auch umgangssprachlich als 'Garagentorfrequenz' bezeichnet.

Alle oben genannten Anwendungen haben eine Gemeinsamkeit:
Die Sender dürfen maximal mit 25 mW (0,025 Watt) senden und die Sender dürfen den Kanal nicht unnötig blockieren, d.h. ein Senden über die Datenübertragung hinaus ist nicht gestattet. In der Realität verfügen die Sender oft nur über 10 mW Sendeleistung, da diese für die meisten Anwendungen vollkommen ausreicht.

Durch die relativ geringe Sendeleistung ist die Reichweite auf einige hundert Meter im offenen Gelände begrenzt. Dadurch können sich die Baugruppen untereinander kaum stören.

Um jedoch auszuschließen, daß irgend ein Garagentorsender o.ä. unser Funksystem blockiert, haben wir uns entschlossen andere Frequenzen im ISM-Band für unsere Zwecke zu verwenden. Diese liegen im Randbereich des ISM-Bandes, so daß fremde Sender, auch mit erheblicher Abweichung ihrer Nennfrequenz, wie Sie z.B. durch extreme Temperaturen und Alterungserscheinungen auftritt, uns nicht stören.

Keinesfalls kann ein Düsenjet, Funktelefon o.ä. unsere Frequenz blockieren.

Wenn jedoch trotzdem ein Gerät einen Träger auf unserer Nutzfrequenz verursachen sollte, so kommt es höchstenfalls dazu, daß die Datenübertragung zwischen Sender und Empfänger nicht stattfinden kann und keine Reaktion auf die Befehle stattfindet. Es kann also in diesem Fall niemals zu einer Fehlzündung kommen.

Messungen in Ballungsräumen haben gezeigt, daß auf unseren Nutzfrequenzen, auch über lange Zeiträume, so gut wie nie gesendet wird.

Für die Datenübertragung werden 72 Bits verwendet. Davon sind 40 Bits reine Prüfsummen (CRC), welche den tatsächlichen Informationsgehalt codiert enthalten. Nach dem Empfang überprüft der PFE Profi die Daten und die Prüfsummen. Sobald sich hier auch nur eine Unstimmigkeit ergibt, wird die Information nicht ausgewertet. Daraus ergibt sich die unvorstellbar hohe Anzahl von rund 4.722.360.000.000.000.000.000 Codierungen.

Durch das Manchesterverfahren wird die Sicherheit nochmals verdoppelt. Dabei wird jedes Bit in zwei Informationseinheiten zerlegt, die dann nacheinander übertragen werden.

Unsere Prämisse lautet: Besser ein gestörtes Funksignal verwerfen, als eine mögliche Fehlzündung verursachen. Auf Verfahren zur Fehlerkorrektur wurde bewußt verzichtet.

Umfangreiche Sicherheitseinrichtungen wie mehrere Schlüsselschalter, Totmannschalter oder Code-Abfragen sind vorhanden.

Die elektronische Überwachung von Luftfeuchte und Temperatur im Gehäuse des PFE Advanced 10 Outputs erhöht die Betriebssicherheit zusätzlich.